“Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon  lange darauf freut (Arthut Schnitzler)‘‘.
Nach 48 Jahren wurde Geschäftsführer Josef Tenk in den  Ruhestand verabschiedet. Wir danken ihm für seinen  langjährigen Einsatz und wünschen im neuen Lebensabschnitt  Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Zukünftig wird Andre Tenk  zusammen mit Manfred Robers das Familienunternehmen  führen.

mitarbeiter_exportverpackung josef_tenk_abschied1

 

SÜDLOHN: Gerade erst wurde „Halle 11“ auf dem insgesamt 50 000 Quadratmeter großen Robers-Areal fertiggestellt. Darin findet nun der Zuschnitt statt. Gleichzeitig werden in der 800 Quadratmeter großen Halle die in der Produktion anfallenden Holzreste geschreddert, in Bunkern von unterschiedlichen Größen gelagert und als Hackschnitzel oder Sägemehl vermarktet. Natürlich steht in dem ebenfalls in diesem Jahr neu errichteten Kesselhaus ein Biomassekessel, über dessen 550 kW-Leistung die 15 000 Quadratmeter überdachten Hallenflächen sowie der Bürotrakt mit Wärme versorgt werden. (Quelle: Münsterlandzeitung)

Josef Tenk, Andre Tenk und Dipl.-Ing. Manfred Robers (v.l.) stehen vor der erst in diesem Jahr neu bezogenen "Halle 11" des Unternehmens.

Josef Tenk, Andre Tenk und Dipl.-Ing. Manfred Robers (v.l.) stehen vor der erst in diesem Jahr neu bezogenen “Halle 11” des Unternehmens.

Die Nachfolge im Unternehmen ist gesichert: Mit Andre Tenk ist die vierte Generation bereits in dem Südlohner Familienbetrieb tätig.

Die Nachfolge im Unternehmen ist gesichert: Mit Andre Tenk ist die vierte Generation bereits in dem Südlohner Familienbetrieb tätig.

Holz macht aus Kisten und Paletten echte Naturschützer

Das Thema „Klimaschutz mit Holz“ ist in den Köpfen der Verbraucher angekommen. Holz-Fertighäuser, massive Möbel und edle Parkettböden aus dem nachwachsenden Rohstoff sind schon lange nicht mehr nur bei Umweltfreunden gefragt und begehrt. Was allerdings kaum jemand weiß: Auch Packmittel aus diesem Naturmaterial tragen erheblich zum Schutz des Weltklimas bei, denn das verwendete Holz speichert während seines Wachstums große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2). Und da es bei seinem Einsatz als Hauptbestandteil von Paletten, Kisten & Co. ohne zusätzliche chemische Behandlung auskommt, werden auch die transportierten Güter nicht mit bedenklichen Stoffen belastet. Damit erhält der Endkunde Produkte, die keine gesundheitsschädlichen Bestandteile enthalten können.

„Allein rund fünf Millionen Kubikmeter Holz aus überwiegend nachhaltiger Forstwirtschaft wurden 2009 zu Holzverpackungen, Paletten und Holzpackmitteln verarbeitet“, so Dipl. Ing. Manfred Robers von der Firma Gebr. Robers GmbH in Südlohn. Jeder Kubikmeter davon leistet einen Beitrag zur CO2-Minderung: Je mehr Holz genutzt und deshalb in Form zusätzlicher Waldfläche neu angepflanzt wird, desto größer ist dieser Effekt. Eine einzige Fichte kann im Laufe von rund 100 Jahren bis zu 1,8 Tonnen des klimaschädlichen CO2 aufnehmen und in Holz umwandeln. „Packmittel aus Holz sorgen also für eine Absenkung des Kohlendioxidspiegels in der Atmosphäre und je länger sie genutzt werden, desto größer ist das Umweltschutzpotenzial“, so, Dipl. Ing. Manfred Robers.

Das Holz ist schadstofffrei

Im Sinne der Umwelt mindestens genauso wichtig ist der Umstand, dass bei der Herstellung der Paletten und Transportkisten in Deutschland in aller Regel keine Holzschutzmittel verwendet werden. Dies gilt für chemische Stoffe wie etwa das außerhalb Europas anzutreffende Flammschutzmittel „Tribromphenol“, sowie für Fungizide und antibakterielle Stoffe gleichermaßen. Regelungen dazu finden sich beispielsweise in den Bauvorschriften für die Europalette oder die CP-Paletten für die chemische Industrie. „Das macht absolut Sinn, denn Holz ist von Natur aus sehr widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse und entspricht hitzebehandelt den weltweit gültigen Importvorschriften“, erklärt Robers. So wies die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig nach, dass bestimmte Holzarten über antibakterielle Eigenschaften verfügen. Aber nicht nur das: Vollholz aus hiesigen Breiten weist laut einer aktuellen Expertise des Johann Heinrich von Thünen-Institutes natürlich vorkommende, chemische Elemente wie Calcium, Kalium oder Magnesium nur in den Mengen (<1%) auf, die für die Nährstoffversorgung und das Wachstum des Baumes notwendig sind. „Die Untersuchung gelangt insgesamt zu dem Schluss, dass alle im Holz vorkommenden Stoffkonzentrationen weit unter den in der Altholzverordnung festgelegten Grenzwerten liegen. Damit sind Unternehmen, die unbehandeltes Vollholz beschaffen und für die Herstellung ihrer Transportprodukte verwenden, immer auf der richtigen, umweltgerechten Seite.“

Das Leben nach jahrelangem Gebrauch

Alte Holzverpackungen und Paletten können wiederverwendet, repariert, stofflich verwertet oder energetisch genutzt werden. „Sie erfüllen ohne weiteres die Anforderungen der Verpackungsverordnung an die Wiederverwendung und Verwertung sowie die Grenzwerte für die Schwermetallkonzentration“, erklärt der Experte. Ein ganz wichtiges Abgrenzungskriterium gegenüber anderen Packstoffen ist die Reparaturfähigkeit: Holzpackmittel können mit Teilen anderer, beschädigter Kisten und Paletten oder unter Einsatz von neuem Holz repariert werden. Eine andere Variante ist das Recycling: Dabei wird das Holz zerkleinert und von Störstoffen wie Nägeln befreit. Die Recyclinghackschnitzel oder -späne können in der Spanplattenindustrie eingesetzt werden und erwachen dann als Möbel oder im Holz-Fertigbau zu neuem Leben. Sind Wiederverwendung oder stoffliche Verwertung nicht möglich, kann das Holz auch als regenerative und CO2-neutrale Biomasse in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.

[HPE – Im Juni 2010]

holz

Paletten-Robers. »De maakt bar Paletten.« Oder auf Hochdeutsch: »Die machen nur Paletten.« Weit gefehlt! Was der Südlohner Holzpackmittelhersteller und Verpackungsspezialist mittlerweile auf die Beine stellt, ist nicht mit ein paar Brettern, Hammer und Nägeln getan. Mit 70 Mitarbeitern auf einem 50.000 Quadratmeter großen Werksgelände fertigt er maßgenaue Exportverpackungen für tonnenschwere Maschinen »Made in Germany«.

In jeder Krise steckt auch eine Chance. »Wenn man so will, hat mit ihr unser Weg vom reinen Palettenhersteller zum versierten Exportverpacker begonnen«, sagt Manfred Robers und meint natürlich nicht die aktuelle Finanzmarktkrise. Der Geschäftsführer der Gebr. Robers GmbH in Südlohn spricht vom Strukturwandel im Münsterland in den 1970er und 1980er-Jahren, als die traditionsreiche Textilindustrie der Konkurrenz aus Asien nicht mehr standhalten konnte und eine ganze Region zum Aufbruch zwang. Die Kreise Coesfeld und Borken entwickelten sich zu wirtschaftlichen Tausendfüßlern mit innovativen Industrieunternehmen, die ihre Maschinen und Anlagen heute in die ganze Welt verkaufen. »Und wir verpacken sie, damit sie sicher ans Ziel kommen«, sagt Diplom-Ingenieur Robers.

Paletten wichtiges Standbein

Das war nicht immer so. Paletten-Robers, wie Mitarbeiter, Kunden und Nachbarn das Unternehmen auch heute noch nennen und aus dem vor einem Jahrzehnt der  internetfreundliche und geschützte Markenname PARO für Packmittel-Robers entstanden ist, verdiente lange Jahre vor allem mit der Herstellung von Holzpaletten gutes Geld. Ein Massengeschäft, das auch noch heute ein wichtiges Standbein für das Südlohner Unternehmen ist. Erst in diesem Jahr baute es eine neue Produktionshalle mit 1.800 Quadratmeter Nutzfläche, um Platz für die Palettenfertigung zu schaffen. Im September wurde diese mit kirchlichem Beistand offiziell in Betrieb genommen. Mit mittlerweile 12 Produktions- und Lagerhallen und einem 50.000 Quadratmeter großen Werksgelände ist das Unternehmen an der Robert-Bosch-Straße in den letzten Jahren stark gewachsen. »Wer Holzpackmittel, Paletten und Exportverpackungen produziert, braucht einfach viel Platz«, sagt Manfred Robers, der gemeinsam mit Josef Tenk das Familienunternehmen führt.

Die Hälfte des Umsatzes macht Robers auch heute noch mit Paletten. Aber längst nicht mehr alle werden in Südlohn hergestellt. Einfache Standardware wie etwa Euro-Paletten werden importiert und kommen aus dem Baltikum, Polen, Tschechien oder Russland. »Bei manchen Produkten ist der Preisdruck einfach so hoch, dass wir gezwungen sind, diese zu importieren und lagermäßig für unsere Kunden vorzuhalten«, stellt Manfred Robers fest.

Dicke Brocken

Die Verpackung »dicker Brocken«, also tonnenschwerer Anlagen und Maschinen, ist heute Tagesgeschäft und Markenzeichen für PARO. Einer der weltweit führenden Hersteller von Antriebstechnik, der natürlich auch Antriebskomponenten für den boomenden Markt der Windturbinen herstellt, verlässt sich bereits seit Jahren auf die Verpackungskünste von Robers.

Mehrmals in der Woche setzt sich vom Werksgelände in Südlohn ein Tieflader mit Überbreite in Bewegung, vollgepackt mit vorgefertigten Holzteilen, um die mächtigen Hightech-Kolosse vor Ort zu verpacken. »Montageteams mit unseren Fachverpackern sind täglich damit beschäftigt, die etwa 50 bis 150 Tonnen schweren Getriebe so sicher zu verpacken, dass sie die Reise per Lkw, Bahn, Flugzeug oder Schiff sicher überstehen«, erklärt Manfred Robers.

Die gewachsenen örtlichen Beziehungen bescheren PARO viel Arbeit. Die Referenzliste liest sich wie das »Who’s who« der Industrie im Westmünsterland. Dazu greifen global agierende Konzerne bei der Verpackung bekannter Markenprodukte auf das Know-how und die Produkte der Südlohner zurück. Da wundert es nicht, dass die in der Finanzmarktkrise schwächelnde Konjunktur im Investitionsgüterbereich auch an den Südlohner Verpackungsspezialisten nicht spurlos vorbeigeht. »Die Aufträge sind in allen Bereichen zurückgegangen«, erklärt Robers, »spürbar, aber noch nicht dramatisch.« Und klopft dabei gleich auf Holz. Das Unternehmen profitiere von einer breiten Kundenstruktur, denn auch Baumärkte, Textiler oder Chemieunternehmen verpacken ihre Produkte in Kisten und auf Paletten von Gebr. Robers.

Nah dran am Kunden

Das Familienunternehmen ist buchstäblich nah dran an den meisten seiner Kunden. »90 Prozent liegen nicht weiter als 100 Kilometer von uns entfernt«, erklärt Manfred Robers. Man verstehe sich vor allem als Partner der produzierenden Wirtschaft in der Region. Dieses Bekenntnis klingt bei ihm nicht wie ein gut gelerntes Werbeversprechen. Es zeugt von ehrlich gemeinter Bodenständigkeit, die unbestreitbare Vorzüge mit sich bringt. Denn kurze Wege erleichtern die Verständigung und drücken die Kosten.

Wichtiger für Erfolg und dauerhafte Kundenbeziehungen ist für Manfred Robers aber ein anderer Faktor: Service. »Es geht um Millionenwerte. Die können wir nicht einfach so in die Kiste packen und zunageln«, erklärt der Diplom-Ingenieur für Holztechnik. Darum baut Paletten-Robers nicht einfach nur Holzverpackungen. Das Unternehmen entwickelt sie in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Es verpackt wertvolle Waren und Industriegüter aller Art fachgerecht am Produktionsort oder auf dem eigenen Werksgelände. Es kümmert sich um Containerstau, Einlagerung, Kommissionierung und Versanddokumente. Und auf Wunsch um noch vieles mehr.

Mit-Geschäftsführer Josef Tenk spricht von einer »ganzheitlichen Dienstleistung«. Das Know-how, das dahinter steht, ist das eines echten Spezialisten. Einfuhr- und Quarantäneregeln, klimatische Veränderungen, logistische Anforderungen oder Gefahrgutvorschriften müssen beachtet werden. Professioneller Service heißt aber auch, verständliche Packlisten zu schreiben, damit das Auspacken in fernen Ländern nicht im Chaos endet, oder jeden einzelnen Schritt beim Verpacken in Wort und Bild zu dokumentieren und die Daten den Kunden noch während des Prozesses zur Verfügung zu stellen. Solche Kontrolle lohnt sich. »Fehler beim Transport teurer Anlagen und Maschinen können schnell zigtausend Euro kosten«, sagt Robers.

Überhaupt ist Sicherheit ein wesentlicher Faktor im Robers-Konzept. »Wir arbeiten darum in der Produktion mit qualifizierten Fachkräften aus den Berufen Schreiner, Zimmermann, Schlosser, Holzfacharbeiter oder Fachverpacker«, sagt Josef Tenk. Einschließlich Kaufleute, Techniker und Ingenieure zählt das PARO-Team heute 70 Mitarbeiter.

Holz ist stark

25.000 Kubikmeter Schnittholz, 100.000 Quadratmeter Plattenmaterial, 200.000 Kilogramm Nägel, Schrauben und Befestigungsmaterialien verarbeitet Paletten-Robers pro Jahr. Holz ist für industrielle Verpacker nach wie vor das Material der Wahl. Der Rohstoff Holz ist preiswert, nachwachsend, umweltschonend, ökologisch und hält jede Menge aus. Besonders wenn große Maschinen stoßfest, rutsch- und kippsicher verpackt werden müssen, zeigt Holz seine ganze Stärke. »Kunststoff ist keine Alternative. Zu teuer, zu aufwändig in der Verarbeitung«, erklärt Manfred Robers. Was nicht bedeutet, dass der Südlohner Verpackungsspezialist ganz ohne industriell hergestellte Verbundmaterialien auskommt. Rund 200.000 Quadratmeter Polyethylen- oder Aluverbundfolien verarbeitet das Unternehmen pro Jahr, um verpackte Waren vor Wind und Wetter zu schützen.

INFO

Alleskönner in Sachen Holzverpackung

Die Gebrüder Robers GmbH ist ein Familienunternehmen par excellence. Manfred Robers und Josef Tenk führen es heute in dritter Generation.

Die Geburtsstunde schlägt 1926, als die Brüder Josef und Bernhard Robers auf dem Mühlenkamp in Südlohn beginnen, Holzschuhe herzustellen. In der Wirtschaftswunderzeit, in der mit altmodischen »Holsken« und »Klumpen« kein Geschäft mehr zu machen ist, sattelt das Unternehmen auf Holzverpackungen im großen Stil um. Der Bau des Sägewerkes in den 1950er-Jahren erweist sich als Glücksgriff. Es wird das Fundament des geschäftlichen Erfolgs in den nächsten Jahrzehnten und leistet gute Dienste. Die Gebr. Robers GmbH, in der zweiten Generation mit Gerhard Robers und Antonius Tenk, konzentriert sich auf die Fertigung von Stalleinrichtungen und Holzpaletten und wird zu »Paletten-Robers«.

Mit dem Erfolg wächst auch der Platzbedarf. 1978 zieht Paletten-Robers an den heutigen Firmensitz an der Robert-Bosch-Straße um. Hier wird mit 20 Beschäftigten gestartet. 15.000 Quadratmeter Fläche bietet das neue Werksgelände, das schon bald wieder zu klein ist. Das Unternehmen kauft 13.000 Quadratmeter Erweiterungsfläche hinzu.

In den 1980er-Jahren beginnt die Wandlung vom spezialisierten Palettenhersteller zum Alleskönner in Sachen Holzverpackung. Robers bietet das gesamte Spektrum, »von der kleinsten Leiste bis zur größten Exportkiste«, erklärt Manfred Robers, der das Unternehmen seit 1996 gemeinsam mit Josef Tenk leitet und auf Wachstumskurs hält. Allein in den vergangenen drei Jahren investieren sie rund drei Millionen Euro. Auf dem 50.000 Quadratmeter großen Werksgelände stehen heute zwölf Hallen. Die Gebr. Robers GmbH beschäftigt heute 70 Mitarbeiter.

[BANKZEIT – Im Dezember 2009]

einpacken_verpacken

Paletten über Paletten: Die Geschäftsführer Josef Tenk und Manfred Robers führen das Familienunternehmen in dritter Generation. [Foto: Oliver Krato]

Südlohn [geo] Am Freitag, 4. September 2009, stand die Halle 12 auf dem Werksgelände von PARO im Mittelpunkt des Interesses: Das Unternehmen hatte zur Einweihung des neuen Gebäudes eingeladen, und mehr als 200 Freunde, Bekannte und Nachbarn feierten an diesem Abend mit der gesamten Belegschaft samt den beiden Geschäftsführern Manfred Robers und Josef Tenk ein rauschendes Fest.

Zu Beginn segnete Diakon Rainer Hebing das neue „Mitglied“ im Verbund der imposanten Werkshallen auf dem Gelände zwischen Robert-Bosch-Straße und Weseker Weg: „Es ist gut, Gott hier in den Hallen zu haben.“

Die neue Halle 12 ist sichtbarer Ausdruck der andauernden Expansion des Unternehmens – durch die sich auch sein Erfolg und die gute Position auf dem Markt der Verpackungs-Dienstleister manifestiert.

In der neuen Halle soll auf einer Fläche von rund 1800 Quadratmetern die Paletten-Fertigung konzentriert werden.

Aber an diesem Freitagabend hieß die Devise erst einmal: „Herzlich willkommen allen Gästen!“

[Im September 2009]

“PARO” ist der Alleskönner unter den Verpackungsdienstleistern

SÜDLOHN – Ein paar Bretter, ein Hammer und eine Hand voll Nägel – fertig ist die Transporkiste? Weit gefehlt: Die deutsche Industrie als Exportweltmeister braucht schon längst leistungsfähige Alleskönner. Daher entwickeln sich viele der Hersteller von Holzpackmitteln, Paletten und Kisten immer mehr zu Export- und Logistik-Dienstleistern.

“Für uns ist dieser Schritt längst vollzogen. Der Kunde ist König – wenn er es wünscht, bekommt er ein Rundum-Sorglos-Paket.” So der Geschäftsführer und Dipl.-Ing. Manfred Rober der Firma Gebr. Robers GmbH aus Südlohn. Gemeinsam mit Josef Tenk führt er das Familienunternehmen. In der Region auch bekannt als “PARO” oder Paletten-Robers, fertigt es unter anderem Paletten, Kisten und andere Holzpackmittel. “Von der kleinsten Leiste bis zur größten Exportkiste”, so Robers.  Mit rund 70 qualifizierten Mitarbeitern wird auf einer Betriebsfläche von mittlerweile 50.000 Quadratmetern, davon über 12.000 Quadratmeter unter Dach, das gesamte Produkt- und Dienstleistungsspektrum für fast alle Industriesparten regional und bundesweit angeboten.  Neben den reinen Verpackungsleistungen stellt das PARO-Team darüber hinaus ein umfangreiches logistisches Angebot. Als auditiertes Fachgruppenmitglied des HPE wird folgendes Dienstleistungsspektrum abgedeckt: Verpackungsberatung, Verpackung von Industriegütern aller Art inklusive Korrosionsschutz, Containerstau, Einlagerung und Kommisionierung, Erstellung von Versanddokumenten, Durchführung bzw. Vermittlung von Transportleistungen, Termingerechte EDV-gesteuerte Auftragsabwicklung sowie die Gewährleistung einer sicheren Ladungskette.  Im Frühjahr gab es mit einem namenhaften Kunden ein Jubiläum zu feiern. Die 250. Großanlage innerhalb von fünf Jahren, in der Gewichtsklasse XXL, von 75 bis 125 Tonnen, wurde für den Export nach Übersee versandfertig. Um es in Zahlen auszudrücken: 25.000 Tonnen Seefracht – mittlerweile Tagesgeschäft. Weitere spannende Aufträge gibt es immer mal wieder, wie zum Beispiel einen Luftfracht-Spezialtransport mit 80 Tonnen Anlageteilen, Ziel Hyderabad – Indien, welcher mit dem größten kommerziell in Serie eingesetzten Frachtflugzeug der Welt, der Antonov 124-100, realisiert werden musste. Eine derartige Fracht mit einer Antonov kommt äußerst selten vor, aus diesem Grund war man bei der Firma Robers besonders gespannt darauf dieses Flugzeug einmal “live” vor Ort zu erleben.

[Münsterlandzeitung – Im September 2009]

Die neue Produktionshalle von PARO: ein weiteres Zeichen für Wachstum und Erfolg.

Die neue Produktionshalle von PARO: ein weiteres Zeichen für Wachstum und Erfolg.

Südlohn – Auch die Paletten machen Grund zur Freude und stellen ein wichtiges Standbein von PARO dar. Manfred Robers erläutert. „Durch unsere umfangreichen Trockenlager- und Freiflächen sind wir in der Lage kostbare Lagerkapazitäten bei unseren Kunden zu minimieren und das einfache Produkt Palette und Holzpackmittel in die anspruchsvolle Prozesskette durch Just in Time-Lieferungen ab der Losgröße Eins bis zu Hunderttausenden zur Verfügung zu stellen.”

[Münsterlandzeitung – Im September 2009]

Euro- oder Spezialgrößen: Paletten gehören dazu.

Euro- oder Spezialpalette: Paletten gehören dazu.

Rollfietsen-Projekt  für das Altenpflegeheim in Südlohn

Südlohn (mro).  Die Firma Gebr. Robers GmbH und die Bürgerstiftung Südlohn-Oeding unterstützen zur Verbesserung der Mobilität für ältere, behinderte und bedürftige Menschen die Anschaffung von zwei Rollfietsen für das weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Altenpflegeheim Henricus-Stift zu Südlohn.  

Ziel ist es, dass die Bewohner des Südlohner Altenpflegeheims gemeinsam mit Freunden und Verwandten die Natur des Münsterlandes mit ihrem hervorragenden Fahrradwegenetz weiter genießen und erleben können. Die Rollfietsen sollen nicht nur vom Personal des Stiftes und den auf freiwilliger Basis helfenden Jugendlichen, sondern auch von ehrenamtlichen Helfern und den Familienangehörigen der Heimbewohner genutzt werden. Zurzeit können die Bewohner nur mit Ihren Rollstühlen in die nähere Umgebung und in die benachbarte Parkanlage. Erfahrungen in anderen Gemeinden haben gezeigt, dass die Ausflüge mit den Rollfietsen in die weitere Natur zu einem wahren Genuss und zu mehr Lebensqualität für die Patienten führen.

Zur Technik:  Die beiden anzuschaffenden Rollfietsen sind mit unterstützendem Elektroantrieb ausgestattet. In der Ausstattung sind sie aber unterschiedlich konstruiert. Bei einem Fahrzeug sitzt die pflegebedürftige Person vor der Begleitperson. Beim zweiten Fahrzeug sitzen beide Personen nebeneinander, wodurch natürlich immer „een Prötgen“ möglich ist. Darüberhinaus kann mit diesem Fahrzeug auch die Beweglichkeit und die Mobilität trainiert werden, da sie auf Wunsch auch mit in die Pedale treten können.

Die Firma Gebr. Robers GmbH möchte bei der anstehenden Einweihungsfeier der neuen Produktionshalle auf Geschenke und Präsente ausdrücklich verzichten und freut sich darauf das Rollfietsen-Projekt zu unterstützen.

Spenden für dieses Projekt nimmt die Bürgerstiftung Südlohn-Oeding über die Sparkasse Westmünsterland, Konto-Nr. 35 409 580,  BLZ 40154530 oder VR-Bank Westmünsterland, Konto-Nr. 109 862 800, BLZ 42861387  mit dem Verwendungszweck: „Spende – Projekt Rollfietsen für Senioren/Behinderte“  gerne entgegen.  Eine abzugsfähige Spendenbescheinigung wird von der Bürgerstiftung erstellt.

[03.08.2009/mro]

Rollfietsen_A02 mobilitaet1

Das Jahr der Luftfracht

Südlohn [mro]  Das vergangen Jahr 2001 war eindeutig ein Jahr der Luftfracht. Über 1.000 Tonnen Maschinen- und Anlageteile wurden für den Versandweg Luftfracht verpackt…

[Im April 2002]

04_02_verpackungskuenste