BONN: Das Qualitätssiegel der 1980 gegründeten HPE-Fachgruppe “Verpackung nach HPE-Standard”, der rund 60 der aktuell etwa 390 HPE-Mitglieder angehören, trägt einen neuen Namen: Ab sofort heißt es “HPE-Certified Custom Packaging”. Die im Rahmen einer Auditierung zertifizierten und mit dem neuen Logo der Fachgruppe ausgezeichneten Unternehmen weisen langjährige Erfahrung im Verpacken von Industrie- und Exportgütern auf. Auf der diesjährigen Fachgruppensitzung am 10.Oktober 2013 in Dortmund wurde den anwesenden Unternehmen die entsprechende Urkunde verliehen.

“Sichere Transporte von hochwertigen Produkten verlangen nach Verpackungen, die dem Transportgut gerecht werden und die dafür sorgen, dass es sicher beim Empfänger ankommt. Der HPE hat mit der Auditierung der Fachgruppenmitglieder eine sichere Basis dafür geschaffen”, so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V., Siegfried von Laufenberg. “Die Unternehmen, die das Qualitätssiegel “HPE-Certified Custom Packaging” tragen, stehen für individuelle und sichere Transportlösungen und bekennen sich ausdrücklich zum Naturmaterial Holz.” Ein wesentliches Merkmal der Fachgruppe sind regelmäßige Auditierungen durch unabhängige Sachverständige. Die Qualität der Verpackungsleistung wird dabei vollständig überprüft – von der Planung bis zur vollständigen Umsetzung des Projekts. “Der Markt ändert sich permanent und die zu bewältigenden Abläufe werden ständig komplexer. Mit der Auditierung der Fachverpacker ergänzen wir die externen Schulungen der Mitarbeiter und sorgen dafür, dass auf Basis der HPE-Verpackungsrichtlinien zeitnah und weltweit hochwertige Verpackungsleistungen basierend auf dem neuesten Stand der Technik erbracht werden”, bekräftigt von Lauvenberg. Der Auditor prüft, ob die für das “HPE-Certified Custom Packaging” notwendigen Prozesse beherrscht werden. Diese ergeben sich aus den HPE-Verpackungsrichtlinien. Die Richtlinien setzen Mindeststandards, welche die Produkte der Kunden vor mechanischen und klimatischen Belastungen während des Transports, des Warenumschlags und der Lagerung schützen. (Quelle: Bundesverband HPE)

 

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Am 12. und 13.März 2010 fand im Seminarraum der Gebr. Robers GmbH eine Weiterbildung zum Thema „Ladungssicherung“ statt. Dieses wurde von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der Industrie- und Handelskammer für *Transport * Verpackung * Ladungssicherung* geleitet.

Für 12 Mitarbeiter standen folgende Seminarinhalte auf der Tagesordnung:

Im theoretischen Teil:

– Rechtliche Grundlagen der Ladungssicherung

– Physikalische Grundlagen der Ladungssicherung

– Stabilität der Fahrzeugaufbauten

– Zurrmittel und Hilfsmittel

– Arten der Ladungssicherung

– Berechnen der Ladungssicherung

– Bedeutung der Packgutsicherung

Im praktischen Teil:

– Passen zu verladenes Gut und abholendes Fahrzeug zusammen ?

– Checken der zu verladenen Güter vor dem Verladen

– Überprüfen abholendes Fahrzeug vor dem Beladen

– Beladebeispiele

– Vorzunehmende Sicherungsmaßnahmen

– Überprüfen nach dem Beladen

Anspruchsvolle Packstücke zum Verladen aus dem Alltag und die Frage „Wie macht man es richtig“ wurden in diesen zwei Tagen in Theorie und Praxis wechselseitig behandelt. Alle Teilnehmer legten am Ende des Seminars eine schriftliche Prüfung ab und erhielten ein Teilnahmezertifikat.

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Blick in den Seminarraum